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Die Weinberge in der Umgebung des Hotels Villa Cipriani Blick von oben auf Asolo im Veneto

Die Geschichte von Asolo

“Zwischen den Flüssen Piave und Brenta reihen sich einige der schönsten pyramidenförmigen Hügelketten Italiens aneinander. Auf dem letzten Hügel der ersten Reihe, der von einem quadratischen Felsen überragt wird, erstrecken sich die Häuser von Asolo“.

Giovanni Comisso, Veneto felice

Zum ersten Mal wird Asolo - unter dem damaligen Ortsnamen Acelum – im Jahr 77 n. Chr. von Plinius dem Älteren in der „Naturalis Historia“ erwähnt, aus der entnommen wird, dass Acelum zu dieser Zeit zu den bedeutendsten Kolonien der zehnten augusteischen Region, Venetia et Histria, gehörte: eine angesehene Gegend entlang der Via Aurelia, die das Tal des Wildbachs Muson kontrollierte.

Im 11. und 12. Jahrhundert war der Prätorianerpalast (später die Burg von Königin Cornaro) das Zentrum des wirtschaftlichen und administrativen Lebens. Auf dem Gipfel des Monte Ricco hingegen entstand ein befestigter Ort (castrum) und später, Ende des 12. Jahrhunderts, wurde ein neues Bauwerk errichtet:  die Festung Rocca.

massiccio monte grappa

Im Jahre 1337 ergab sich Asolo Venedig und wurde zum Sitz des Podestà mit der Aufgabe, das Gebiet zwischen den Flüssen Brenta und Piave, dem Massicio del Grappa und der Ebene bis nach Castelfranco zu verwalten. Dies war Asolos absolute Blütezeit. Zunächst einmal begünstigte Venedig die Bevölkerung dieses Gebiets durch Steuererleichterungen. Hinzu kam, dass Caterina Cornaro, die ehemalige Königin von Zypern, ab 1489 zusammen mit ihrem großen Hofstaat aus Künstlern und Dichtern in der Burg lebte. Hier ließ Pietro Bembo "gli Asolani", einen seiner damaligen (1505) Liebe Lucrezia Borgia gewidmeten Dialog aufführen.

Im 17. Jahrhundert erlitt Asolo aufgrund des Erdbebens von 1695 einen bedeutenden Niedergang. Es erholte sich und erhielt 1742 den Status einer Stadt.

Im Jahre 1750 wurde die Accademia dei Rinnovati gegründet, die dem literarischen Umfeld des Zentrums Impulse gab.

Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Asolo zu einer fast unverzichtbaren Station für Reisende aus dem Ausland auf dem Weg nach Venedig.

Asolo war und ist noch immer ein Ort, der von Künstlern und Kulturschaffenden besonders geliebt und geschätzt wird, ein Urlaubsort für Reisende und Intellektuelle des neunzehnten und Großteil des zwanzigsten Jahrhunderts: Robert Browning, Eleonora Duse, Gian Francesco Malipiero und Freya Stark.

Giosuè Carducci nannte sie "die Stadt der hundert Horizonte".

Im Jahr 2002 wurde Asolo zu einer der schönsten Ortschaften Italiens gekürt.

 

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